SO KANNST DU MIT AFFIRMATIONEN ARBEITEN

Aktualisiert: 8. Jan.


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Affirmationen sind ein wunderbares Werkzeug, um Dir Deiner Selbst bewusst zu werden. Warum? Weil sie Dir durch ihr Licht helfen, Deine Schatten zu erkennen - zu erkennen, was in Dir noch in die Heilung kommen möchte, damit die Affirmation auch zu Deinem höchsten Wohle wahr werden kann.

Denn oft haben wir in uns gegenteilige Anteile, die in unterschiedliche Richtungen ziehen. Der eine Teil möchte gerne reich werden, der andere hat aber total Angst vor Verantwortung und möchte eigentlich gar nicht viel Geld besitzen. Um also wirklich Geld zu verdienen, ist es wichtig, dass alle Anteile in Dir in dieselbe Richtung paddeln und dasselbe wollen.

Hier möchte ich Dir einen kleinen Einblick geben, wie Du Dir über diese Anteile bewusst wirst, und ihnen den Raum gibst, den sie brauchen. Denn Heilung passiert nicht, wenn wir etwas weg drücken, sondern indem wir es näher bringen.






1. FINDE DEINE AFFIRMATION

Finde eine Affirmation, die Dir wichtig ist - etwas, das Du wirklich gerne im Leben hättest und was Dir helfen würde, das Leben zu leben, das Du Dir wünschst.

Beispiele:

Ich vertraue dem Fluss meines Lebens.

Ich bin finanziell frei.

Ich verdiene es, glücklich zu sein.

...




2. LIES DIR DIE AFFIRMATIONEN DURCH

Lies Dir nun Deine Affirmation durch oder sogar laut vor.




3. SEI OFFEN FÜR ALLE GEDANKEN

& GEFÜHLE, DIE DABEI AUFTAUCHEN


Sei nun aufmerksam, welche Gedanken jetzt in Dir ausgelöst werden, welche Gefühle hochkommen.

Gibt es da etwas in Dir, das denkt "haha, ja, als ob" oder fühlst Du vielleicht einen Kloß im Hals oder eine andere Stelle in Deinem Körper?

Beobachte Dich und nimm einfach wahr, was da ist.




4. GIB DIR & DIESEN ANTEILEN RAUM

Gib diesen Anteilen, Gedanken und Empfindungen Raum.


4.1 FALLS DU EHER GEDANKEN WAHRNIMMST:

Stell Dir vor, Du wirst zu diesem Anteil in Dir, der sich da gemeldet hat und der vielleicht "Ja, als ob!" gedacht hat.. Stell Dir vor, Du gibst ihm jetzt Raum. Frage diesen Anteil:

Wie geht es Dir? Was geht in Dir vor? Warum fühlt sich die Affirmation für Dich so falsch an? Hast Du vor etwas Angst? Oder hast Du bestimmte Erfahrungen gemacht, die es Dir schwer machen, diese Affirmation zu glauben? Erzähle mir davon.


Lass alles einfach da sein und gib diesem Anteil den Raum, den er braucht. Lass Dir alles erzählen, bis dieser Anteil sich total gesehen und auch verstanden fühlt. Sei Dir bewusst, dass er ein Anteil in Dir ist, der hier wirklich zu Dir zurück kommen möchte. Es gibt nichts Falsches, das hier irgendwie gesagt werden könnte. Alles darf einfach genau so da sein, wie dieser Anteil es Dir zeigen möchte.




4.2 FALLS DU EHER GEFÜHLE WAHRNIMMST:

Wo spürst Du Deinen Körper, wenn Du die Affirmation aussprichst? Gibt es eine Stelle in Deinem Körper, die Dir besonders auffällt? Vielleicht ist eine Stelle irgendwie härter oder intensiver als der Rest Deines Körpers? Spüre da einfach in Dich hinein.

Und dann gib diesem Gefühl Raum. Stell Dir vor, wie es immer größer werden darf, wie es Deinen ganzen Körper ausfüllen darf, wenn das für Dich okay ist, und wie es sogar über Deinen Körper hinaus fließen darf.


Falls Dir das hilft, stelle Dir auch folgende Fragen:

Wie fühlt sich diese Körperstelle und dieses Gefühl an?

Ist es eher hart oder eher weich?

Eher dick oder eher dünn?

Eher warm oder eher kalt?

Ist es weit verteilt oder eher punktuell?

Ist es eher eng oder eher weit?

Nimm einen tiefen Atemzug, schau, wie sich das Gefühl jetzt anfühlt - lass es wieder groß werden oder stelle Dir wieder diese Fragen. Bis Du das Gefühl hast, dass das Gefühl wirklich ganz gesehen und gefühlt wurde.


Abschließend kannst Du das Gefühl noch fragen:

Liebes Gefühl, möchtest Du mir noch etwas sagen oder etwas zeigen?

Es kann sein, dass Du aus unerklärlichen Gründen traurig wirst oder eine andere Empfindung spürst, vielleicht hast Du auch eher einen Gedankenblitz, durch den Dir Dein Gefühl noch etwas mitteilen möchte, oder Du nimmst vielleicht auch gar nichts wahr. Alles darf genau so sein, wie es ist.




5. FINDE DEINEN ABSCHLUSS

Bedanke Dich abschließend bei diesen Anteilen und Gefühlen, dass sie sich gezeigt haben - hier hat sich gerade ein wichtiger Teil in Dir zeigen dürfen. Wenn Du möchtest, schließe diesen Prozess mit den Worten


Vielen Dank, liebes Gefühl, dass Du Dich mir gezeigt hast. Ich weiß, dass Du ein Teil von mir bist, der endlich in die Heilung kommen möchte. Ich öffne mich für mich selbst, zu meinem höchsten Wohle, und bitte die Engel darum, jetzt alles ins göttliche Licht der Transformation zu bringen, was zu meinem höchsten Wohle nun transformiert werden darf. Danke.


Finde für Dich den Abschluss, den Du bei diesem Prozess mit Dir gerade brauchst und der sich für Dich richtig anfühlt. Wenn Du möchtest, nimm Dich selbst abschließend noch einmal in den Arm, oder tu einfach das, das sich für Dich richtig anfühlt.




6. OPTIONAL: HEILSITZUNGEN

Ein kleiner Hinweis noch am Schluss: Dieser Ansatz ist erst einmal ein Schritt, um tiefer mit Dir in Verbindung zu kommen. Trotzdem ist es für mich immer total wichtig, mediale Heilsitzungen zu empfehlen, um da wirklich tiefe Heilung erfahren zu können, wenn da wirklich noch Themen aus alten Leben in die Heilung kommen wollen. Wenn Du es fühlst, findest Du hier mehr dazu:

Empfehlungen | Anna Hein Coaching (anna-hein.de)



Ich hoffe, Du konntest etwas aus diesem Blogartikel für Dich mitnehmen. Vielleicht gibt es doch bald noch einmal eine Meditation dazu - wenn Du magst, freue ich mich, von Deinen Erfahrungen zu hören, und wenn Du Ideen, Wünsche für diesen Blog/Podcast/YouTube/Social Media hast, immer gerne her damit! :)


Ich sende Dir von Herzen alles Liebe,

Anna